Open Source

Download der Woche: Openfire

Wer die interne Kommunikation nicht über externe Cloud-Dienste abwickeln möchte, kann mit Openfire einen eigenen Messenger-Server betreiben. Die quelloffene Software nutzt das XMPP-Protokoll, unterstützt Einzel- und Gruppenchats und lässt sich an bestehende Verzeichnisdienste anbinden. Dank webbasierter Administration und zahlreicher Erweiterungen eignet sich Openfire gut für den Unternehmenseinsatz.

ONLYOFFICE 10.0 stärkt Selfhosting und KI-Anbindung

ONLYOFFICE hat Version 10.0 seiner quelloffenen Office-Suite veröffentlicht. Das Update bringt neue KI-Funktionen, die bei selbst gehosteten Installationen auch lokale Sprachmodelle einbinden können. Hinzu kommen zusätzliche Apps für Dateiverwaltung und Zusammenarbeit sowie zahlreiche Sicherheitskorrekturen. Die Serverversion soll allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen.

BlueMind 5.7 erneuert Monitoring und Server-Stack

BlueMind hat seine gleichnamige Open-Source-Mail- und Collaboration-Plattform mit Version 5.7 technisch überarbeitet. Administratoren erhalten mit "Supervision" eine neue Monitoring-Anwendung auf Basis von Grafana, Alloy und Mimir. Zudem ersetzt Valkey künftig KeyDB. Weitere Neuerungen betreffen die LLM-Anbindung, Videokonferenzen und die Outlook-Integration.

Tux macht Feuer

Wer seine Linux-Leidenschaft auch abseits von Terminal und Serverraum zeigen möchte, findet bei Zippo das passende Accessoire. Das "Penguin Design" trägt einen stilisierten Pinguin auf braun-mattem Gehäuse und richtet sich damit ziemlich eindeutig an Tux-Fans. Ganz günstig ist der Spaß allerdings nicht: Im deutschen Zippo-Shop kostet das Feuerzeug 89,90 Euro.

Single Source of Truth mit NetBox

IP-Listen in Excel, VLANs in Textdateien und Rack- Belegungen im Kopf – so arbeiten noch viele Admins. Doch Spätestens, wenn die Netzwerke wachsen und Virtualisierung, Cloud und Automatisierung dazukommen, wird das Chaos perfekt. NetBox schafft hier Abhilfe und vereint IP-Address- und Data-Center-Infrastruktur-Management. Wie Sie die Open-Source-Software installieren, strukturieren und mit Tools wie Ansible und Terraform in Ihre Automatisierungslandschaft einbinden, zeigt dieser Workshop.

Tickets unter eigener Regie

Mit Qisutu 1.0.1 steht die erste stabile Version eines neuen Open-Source-Ticketsystems bereit. Die Software bündelt Helpdesk, Kundenportal, Automatisierung und Service-Management und lässt sich vollständig in der eigenen Infrastruktur betreiben. Für Administratoren interessant sind unter anderem LDAP-Anbindung, OAuth2, REST-API, CMDB und ein integrierter Updater.